SPD Verband Wörrstadt

„Bedarf für stationäres Hospiz in Worms vorhanden“

Pressemitteilung

Freundeskreis sieht Standort Hochstift für Hospiz geeignet und bietet Moderatorenrolle an / OB Kissel sagt Unterstützung zu 

„Ja, Worms braucht ein stationäres Hospiz - im Idealfall am Standort Hochstift“, lautete das Fazit der Freundeskreisvorsitzenden  Kathrin Anklam-Trapp, MdL, am Ende der öffentlichen Mitgliederversammlung. Zuvor hatte Dr. Oswald Burkhard, Vorsitzender des Palliativvereins Worms, in einem Gastvortrag die rund 70 versammelten Mitglieder und Gäste des Freundeskreises über die Bedarfslage in Rheinland-Pfalz und der Nibelungenstadt informiert.

„Der Bedarf an stationärer Sterbebegleitung ist in Rheinland-Pfalz und in Worms gleichermaßen vorhanden und wird in Zukunft noch stärker ansteigen“, berichtete Burkhard. Schon heute stoße die ambulante Palliativpflege an ihre Grenzen. Trotzdem bleibe der Platz in einem der bereits existierenden Hospize in Ludwigshafen oder Mainz aufgrund existierender Wartelisten vielen nicht vergönnt, berichtete Burkhard aus seiner Erfahrung als Vorsitzender des Wormser Palliativvereins.

Warum bei den Planungen eines stationären Hospizes für Worms zunächst die Suche nach einem geeigneten Trägermodell an erster steht, erklärte Anklam-Trapp anhand der Finanzierung eines Hospizes: „95 Prozent der jährlichen Betriebskosten werden über Zuschüsse von Bund und den Krankenkassen gedeckt. Der Rest entfällt auf den Träger“. Bei einem am aktuellen Bedarf ausgerichteten Hospiz mit 8 Betten in Worms entspreche dies einer Summe von rund 80.000 bis 90.000 Euro pro Jahr. „Wenn alle Akteure zusammenarbeiten sollte das kein Problem sein“, unterstrich die Vorsitzende des Freundeskreises ihren Wunsch nach einem breiten Trägerzusammenschluss von Hospiz- und Palliativverein, Caritas, ASB, DRK und weiteren Organisationen.

Standort Hochstift favorisiert
Nach einem klaren Votum ihrer Mitglieder für ein Engagement des Freundeskreises als Moderator im Rahmen der anstehenden Gespräche über ein stationäres Hospiz in Worms, kündigte Anklam-Trapp an, auch weiterhin für den Standort Hochstift zu werben: „Viele Menschen in Worms und der Region, sind hier geboren und teilen dadurch eine starke emotionale Bindung an diesen Standort. Mit einem Hospiz schließe sich für sie ein bedeutender Kreis.“ Diesem Plädoyer, schloss sich auch Oberbürgermeister Michael Kissel an: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass dieser Vorstoß bei Verhandlungen zur baulichen Entwicklung dieses innerstädtischen ‚Filetstücks‘ berücksichtigt wird“, versicherte Kissel.

 

 
 

Homepage Kathrin Anklam-Trapp

 

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