SPD Verband Wörrstadt

Kompetenz an einem Ort gebündelt

Pressemitteilung

MdL Anklam-Trapp besucht Pflegestützpunkt in Oppenheim

Rheinland-Pfalz ist das erste Bundesland, das flächendeckend 135 Pflegestützpunkte (PSP) eingerichtet hat. Pflegestützpunkte sind Beratungsstellen rund um das Thema „Pflege“ mit allen Facetten. Eine dieser Einrichtungen befindet sich im Beratungszentrum am Postplatz in Oppenheim. Kathrin Anklam-Trapp, gesundheits- und sozialpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion stattete dem  Büro einen Besuch ab, um sich mit den Mitarbeiterinnen Iris Umbehr und Britta Lamm auszutauschen, die für alle Betroffenen bei pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen erste Ansprechpartnerinnen sind.

„Das Land Rheinland-Pfalz wertet mit der Einrichtung der PSP die Pflege auf und möchte dadurch auch dazu beitragen, dass Menschen bis ins hohe Alter in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung bleiben können. Die Vernetzung der einzelnen Akteure untereinander ist hierbei von grundlegender Wichtigkeit. Dies wird durch die PSP gewährleistet“, so die Abgeordnete.

Das konnte Iris Umbehr bestätigen. Sie trug jedoch auch ihre Wünsche an die Politik vor. So sehe sie die Gefahr der Schaffung von Doppelstrukturen, wenn die „Gemeindeschwester plus“ flächendeckend eingeführt werden würde.

Die „Gemeindeschwester plus“ ist ein Modellprojekt des Landes, das derzeit über einen Zeitraum von drei Jahren u.a.  im Nachbarlandkreis Alzey-Worms  läuft.  Hochbetagte Menschen, die allein leben, werden in ihren Häusern und Wohnungen aufgesucht, um einen eventuellen Hilfe- und Pflegebedarf zu ermitteln. Die Kosten für das Projekt werden vom Land getragen.

Umbehr und Lamm sehen auch Verbesserungsbedarf in der Kommunikation vor Ort. So sei innerhalb der Bevölkerung vielfach nicht bekannt, welche Dienstleistungen der PSP anbiete. Selbst in einigen Hausarztpraxen seien die Auskünfte nicht zu erhalten, was zur Folge habe, dass Patientinnen und Patienten wichtige Hilfen entgehen. Hier sei ein deutlicher Bedarf an Information vorhanden.

Welchen Stellenwert die Stützpunkte im Land haben, zeigt auch die weitere Planung der Landesregierung: So sollen sie finanziell bessergestellt werden, außerdem soll es für die hochqualifizierten MitarbeiterInnen zukünftig 10-Jahres-Verträge anstatt der bisherigen 5-Jahres-Verträge geben. Diese Novellierungen werden im Plenum Mitte Dezember auf der Tagesordnung stehen.

Die Gesprächsteilnehmerinnen waren sich grundsätzlich darin einig, dass durch die Arbeit der Pflegestützpunkte die vorhandenen Strukturen gestärkt werden. Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen mit Pflegebedarf oder mit Demenz erhalten dadurch die Möglichkeit, mitten in der Gesellschaft am Leben teilheben zu können.

Den  Pflegestützpunkt Oppenheim erreichen Sie:

Postplatz 1, 55276 Oppenheim
Frau Umbehr, Tel: 06133 571 99 71
Frau Lamm, Tel: 06133 571 9970
www.pflegestuetzpunkte.rlp.de

 

Bild - Tauschten sich intensiv über Pflege und Beratung aus: (v.l.) Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp und die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes Oppenheim Iris Umbehr und Britta Lamm.

 

Homepage Kathrin Anklam-Trapp