SPD Verband Wörrstadt

Qualitätshandwerk in der Region stärken

Pressemitteilung

MdL Anklam-Trapp und Kreishandwerksmeister Kiefer besuchen Kfz-Werkstatt Steffen Sauer in Hamm

Das Kfz-Handwerk zählt auch in diesem Jahr zu einem der beliebtesten Ausbildungsberufe im Landkreis Alzey-Worms. Trotzdem sinkt bundesweit die Zahl an Betrieben stetig. Bei einem Besuch der Kfz-Werkstatt Steffen Sauer in Hamm informierten sich die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp, Kreishandwerksmeister Bernd Kiefer, VG-Bürgermeisterkandidat Christoph Schmitt und Verbands- und Ortsgemeindebeigeordneter Oliver Ernst über den aktuellen Fachkräftebedarf.

Als Mitglied im Verband der Ausbildungsbetriebe bildet Inhaber Steffen Sauer in seiner Werkstatt regelmäßig Gesellen aus. Und das, obwohl es laut Sauer immer schwieriger geworden sei, qualifizierte Bewerber für freie Lehrstellen zu finden. Als Grund nennt der Kfz-Meister vor allem die gestiegenen Voraussetzungen für eine Ausbildung im Kfz-Bereich. Gleichzeitig zeige sich immer öfter, dass gute Lehrlinge nach abgeschlossener Ausbildung von der Industrie abgeworben werden. Für Sauer, der sich durch Qualitätsarbeit gegenüber Großunternehmen und der Billigkonkurrenz aus dem Internet zu behaupten hat, ist die Fluktuation qualifizierter Fachkräfte eine große Herausforderung.

„Kleine und mittelständischen Unternehmen haben es oftmals schwer, im zunehmenden Wettbewerb um Fachkräfte mit Großunternehmen zu konkurrieren“, berichtete SPD-Landtagsageordnete Kathrin Anklam-Trapp aus ihren Gesprächen mit Unternehmen aus der Region. Aus diesem Grund unterstütze die rheinland-pfälzische Landesregierung jene Betriebe mit wettbewerbsfreundlichen Rahmenbedingungen und Bildungsangeboten. Daneben müsse auch die Kommunalpolitik als starker Partner an der Seite der heimischen Betriebe stehen, waren sich Anklam-Trapp und VG-Bürgermeisterkandidat Christoph Schmitt einig.

„Der Landkreis und die Agentur für Arbeit ziehen gemeinsam mit den Handwerksorganisationen an einem Strang“, bestätigte Kreishandwerksmeister  Bernd Kiefer. Mit gezielter Werbung sollen vor allem junge Menschen für Handwerksberufe begeistert werden.  Gleichzeitig versuche man auf die zurückgehenden Schülerzahlen zu reagieren, indem verstärkt ältere Arbeitnehmer qualifiziert und damit das Handwerks-Know-how länger in den Betrieben gehalten werde.

 

Homepage Kathrin Anklam-Trapp