SPD Verband Wörrstadt

Selbstbestimmung im Alter – warum eine Patientenverfügung wichtig ist

Pressemitteilung

Auf reges Interesse stieß die Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Osthofen mit Dr. Anton Miesen (stehend).

SPD und AWO luden zur Diskussionsrunde

Was passiert mit mir, wenn ich einmal schwer krank werde und nicht mehr selbstbestimmt über mein Leben entscheiden kann? Was ist, wenn ich mich nach einem schweren Unfall nicht mehr äußern kann? 

Diese und andere Fragen machen vielen Menschen Angst. Die SPD Alzey-Worms und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Osthofen griffen dieses Thema auf und hatten mit Dr. Anton Miesen, dem Leiter der Abteilung Öffentliches Gesundheitswesen a.D. einen kompetenten Referenten nach Osthofen eingeladen, um über das Thema „Patientenverfügung“ zu diskutieren. In einer  Patientenverfügung kann jeder selbst festlegen, was im Falle von schweren oder tödlichen Krankheiten oder bei Hirnschädigungen durch Unfall oder auch bei schwerer Demenz an ärztlichen und lebensverlängernden Maßnahmen  durchgeführt oder unterlassen werden soll.

Dass dies ein Thema ist, dass die Menschen bewegt, zeigte sich am sehr guten Besuch in der Osthofener Bürgerhaus. Auch der Erste Kreisbeigeordnete Gerhard Seebald, die AWO-Kreisvorsitzende Ursula Orth, der Gundersheimer Ortsbürgermeister Erno Straus und Osthofens Stadtbürgermeister a.D. Wolfgang Itzerodt waren unter den Zuhörern.

Dr. Miesen referierte ausführlich über die Möglichkeiten, die eine Patientenverfügung bietet und ging intensiv auf Nachfragen und besondere Anliegen aus dem Publikum ein. Alle Einzelfragen wurden von ihm detailliert beantwortet. „Den Menschen zu erläutern, dass sie selbst bestimmen können, was mit ihnen in einer solchen Situation geschieht, ist mir ein Anliegen“, so Dr. Miesen, der bereits viele derartige Diskussionsrunden geleitet hat.

„Viele Menschen sind verunsichert, wenn sie sich mit der Thematik des eigenen Todes auseinandersetzen sollen“, erklärte Kathrin Anklam-Trapp,  Vorsitzende der SPD im Landkreis Alzey-Worms. „Um hier die Sicherheit zu schaffen, dass man bereits im Vorfeld viele Dinge selbst festlegen kann, haben wir zu dieser Veranstaltung eingeladen.“

Alexander Ebert, Vorsitzender der AWO Osthofen, zeigte sich hoch erfreut über die rege Teilnahme und regte an, in naher Zukunft eine ähnliche Veranstaltung zum Thema „Vorsorgevollmacht“ und „Betreuungsverfügung“ durchzuführen.

„Diesem Wunsch werden wir gern nachkommen. Die vielen positiven Rückmeldungen heute Abend zeigen, dass großer Informationsbedarf besteht.“, so Anklam-Trapp in ihrem Schlusswort.

Das Bürgerbüro der Abgeordneten Kathrin Anklam-Trapp steht für Nachfragen zur Patientenverfügung mit Rat und Hilfe unter der Telefonnummer 06241-2069994 oder  buero@kathrin‑anklam‑trapp.de bereit. 

 
 

Homepage Kathrin Anklam-Trapp

 

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