SPD Verband Wörrstadt

Umgehung Westhofen auf der Agenda des Landes

Pressemitteilung

Staatssekretär Günter Kern überweist Infrastrukturprojekt an Landesbetrieb für Mobilität

Am politischen Willen liegt es nicht, dass die Westhofener bereits seit Jahren auf eine Entlastungsstraße zur L 425 warten müssen. „Land und Kommune sind sich darüber einig, dass der Ortskern nur durch eine Umgehungsstraße vom Durchgangsverkehr befreit werden kann“, stellte Staatssekretär Günter Kern aus dem rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium bei einem Vor-Ort-Termin in Westhofen gegenüber der Ortsspitze fest. Auch der Rechnungshof in Speyer bestreitet nicht die verkehrliche Notwendigkeit einer Umgehung. In seinem Bericht 2015 bewertet dieser die bisherige Planung der Gemeindewegen der Verkehrsbedeutung als eine Landesstraße.

Auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp war Staatssekretär Günter Kern in die Wonnegaugemeinde gereist, um sich mit Ortsbürgermeister Ottfried Fehlinger, dessen Beigeordneten Manfred Balz, Karin Ahl und Horst Lepold gemeinsam mit der Abgeordneten, sowie dem Leiter des Landesbetriebs Mobilität Bernhard Knoop und Verbandsbürgermeister Walter Wagner, über weitere Schritte zur Realisierung des  Infrastrukturprojekts auszutauschen.

„Wir müssen einen Weg finden, wie wir Westhofen in dieser schwierigen Lage weiterbringen“ erklärte Anklam-Trapp, die sich seit Beginn an auf Landesebene für die Umgehungsstraße stark macht. Den Besuch von Staatsekretär Kern wertete die Abgeordnete und Vizevorsitzende der SPD-Landtagsfraktion als wichtiges Zeichen und Bekenntnis an die Westhofener Bürger. Auch Ortsbürgermeister Ottfried Fehlinger und Bürgermeister Walter Wagner freuten sich zu erfahren, dass die geplante Entlastungsstraße künftig weiter  im Fokus von Verkehrsministerium und Landesbetrieb Mobilität (LBM) bleibt.

„Es gibt auch an anderen Stellen im Land den Wunsch nach Entlastung“ sagte Kern. „Insofern will ich objektiv wissen, wo das Projekt in der Dringlichkeit steht. Das soll der LBM jetzt prüfen.“ Zur Fortführung der Planung soll in einem ersten Schritt eine Berechnung und Bewertung des Vorhabens nach nutzwertanalytischen Kriterien, das heißt eine Nutzen- und Kosten-Untersuchung, durch den LBM Rheinland-Pfalz mit Sitz in Koblenz erfolgen.

„Die objektive Prüfung und wirtschaftliche Bewertung durch den LBM ist ein gutes Ergebnis“, freute sich Kathrin-Anklam Trapp, „Die Landesregierung sieht mit dem Prüfauftrag den Handlungsbedarf und sie wird sich der Planung annehmen. Das ist mir persönlich sehr wichtig.“ Auch der Staatssekretär lobte die parteiübergreifende Politik in Westhofen als wichtiges Zugpferd für eine Realisierung.

Hintergrund
Die Landesstraße L425 bildet eine wichtige Verkehrsachse durch den Westhofener Ortskern. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten ist die Verkehrsführung jedoch an einigen Stellen so eng, dass ein Begegnungsverkehr nicht möglich ist. Es kommt nicht nur im Engpass hundertfach pro Tag zu Rückstausundgefährlichen Verkehrssituationen. Bereits seit 1999 befasst sich der Gemeinderat mit der Planung einer Umgehungsstraße inklusive Erschließung eines Gewerbegebietes für Westhofen. Aufgrund bestehender Einwände des Rechnungshofes Rheinland-Pfalz gegen eine Landesförderung  einer Umgehung als Gemeindestraße sieht die Ortsgemeinde jetzt das Land in der Pflicht.

BU: Auf Initiative von Kathrin Anklam-Trapp, MdL trafen sich Staatssekretär Günter Kern und Vertreter des LBM sowie der kommunalen Vertretungen zur Begutachtung des Straßenverlaufs der L 425.

 
 

Homepage Kathrin Anklam-Trapp

 

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