SPD Verband Wörrstadt

Zuerst vorhandene Strukturen optimieren

Pressemitteilung

Kreis-SPD stellt Anfrage zur Wohnungssituation im Landkreis

Die SPD-Fraktion im Kreistag Alzey-Worms hat im Vorfeld der April-Sitzung des Kreistages einen umfangreichen Fragenkatalog an die Kreisverwaltung Alzey-Worms zur Wohnungsmarktsituation im Landkreis auf den Weg gebracht. „Nicht nur der urbane, auch der ländliche Raum ist immer mehr von einem steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum betroffen“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel.

Von diesen steigenden Engpässen seien im Besonderen Menschen mit einem niedrigen oder auch durchschnittlichen Einkommen betroffen. Hinzu komme der steigende Bedarf an Wohnraum für Asylbewerber und für anerkannte Flüchtlinge. „Für all diese Bevölkerungsgruppen wird es zusehends schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden, zugleich ist der soziale Wohnungsbau in der Vergangenheit immer weiter zurückgefahren worden“, erklärte Sippel.

Vor diesem Hintergrund will die SPD-Kreistagsfraktion von der Verwaltung unter anderem wissen, wie sich die Zahl der Baugenehmigungen im privaten Haus- und Wohnungsbau im Kreis in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat, wie sich das Potenzial an neuem Bauland darstellt, wie sich der soziale Wohnungsbau entwickelt hat, welche Neubauprojekte und Initiativen von den verschiedenen Trägern geplant sind und welche Wohnungsbaugesellschaften bereits im Kreis aktiv sind. „Wir Sozialdemokraten sind der Auffassung, dass es zunächst wichtig ist, den Bedarf, die Entwicklungen sowie die bereits vorhandenen Strukturen auf dem kreisweiten Wohnungsmarkt genau zu kennen und diese gegebenenfalls zu optimieren, bevor sehr kosten- und personalintensive Neugründungen initiiert werden und damit möglicherweise Doppelstrukturen geschaffen werden“, betonte Sippel. Wichtig sei es der SPD, das Thema Wohnungsmarkt umfassend in den Blick zu nehmen, zum Beispiel auch die Frage der Bezahlbarkeit von Wohnraum vor dem Hintergrund steigender Baustandards oder auch die Wirksamkeit von staatlichen Förderprogrammen. „Von daher sollten wir im Kreistag weiter intensiv an dem Thema arbeiten und über alle Vorschläge offen diskutieren“, so Sippel abschließend.

 

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