SPD Verband Wörrstadt

09.04.2011 in Energie und Umwelt

Kraftwerk Biblis Block A: Brand in Umspannanlage Bürstadt verursacht Störung in der Netzanbindung

 

In einer Presse-Erklärung vom 7. April 2011 teilt die Fa. RWE zum Block A des Atomkraftwerks in Biblis Folgendes mit: "Am 4. April 2011 kam es im derzeit abgeschalteten Block A des Kraftwerks Biblis kurz vor 23 Uhr zu einer Störung der Anbindung an das öffentliche Hochspannungsnetz. Ursache hierfür war ein Brand in der Umspannanlage Bürstadt des Übertragungsnetzbetreibers. Bei der in diesem Fall erforderlichen automatischen Umschaltung auf das zusätzliche Reservenetz haben zwei von vier Stromversorgungsschienen nicht umgeschaltet, da die im Leistungsbetrieb üblichen Verbraucher im aktuellen Betriebszustand bereits abgeschaltet waren. Daraufhin wurden zwei der vier vorhandenen Dieselaggregate von Block A auslegungsgemäß automatisch gestartet. Die Eigenbedarfsversorgung des nicht in Betrieb befindlichen und drucklosen Blocks war somit auch in diesen 50 Minuten gewährleistet. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage war mit dem Vorgang nicht verbunden. Die Aufsichtsbehörde wurde vorab unterrichtet. Die abschließende Ursachenklärung läuft. Das Vorkommnis wurde gemäß den deutschen Meldekriterien in die Kategorie N (Normal) eingestuft und wurde der Behörde fristgerecht innerhalb von fünf Werktagen gemeldet. Nach der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen (INES) ist es der Stufe 0 (unterhalb der Skala = keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) zuzuordnen. Rückfragen bitte an: Jan Peter Cirkel Leiter Öffentlichkeitsarbeit T 06245 - 21 4953 F 06245 - 21 4977 E-Mail: JanPeter.Cirkel(at)kkw.rwe.com"" Die Entfernung zwischen Wörrstadt und Biblis beträgt ca. 30 Kilometer (Luftlinie); von Gabsheim oder Spiesheim aus sind es rund 25 Kilometer.

 
 

09.07.2010 in Energie und Umwelt

JUWI muss Projekte stoppen

 

Bei der Förderung von Solaranlagen stimmte die Mehrheit im Vermittlungsausschuss inzwischen lediglich für eine Streckung der einmaligen Absenkung der Förderung von Solaranlagen auf zwei Zeitpunkte: Statt wie von der Bundesregierung geplant, die Einspeisevergütung einheitlich am 1. Juli um 16 Prozent für Hausdachanlagen, um 15 Prozent für Freiflächenanlagen und um 11 Prozent für Konversionsflächen abzusenken, wird am 1. Juli um 13 bzw.12 bzw. 8 Prozent gekürzt - und am 1. Oktober noch einmal um jeweils 3 Prozent. Dieser "faule" kompromiss hat auch Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft. So musste die Fa. JUWI (Wörrstadt) Projekte an mehreren Standorten in der Region Trier / Eifel auf Eis legen, darunter eine Anlage bei Hasborn (Kreis Bernkastel-Wittlich) und auch den mit 33 Hektar größten Solarpark in Rheinland-Pfalz bei Ferschweiler in der Verbandsgemeinde Irrel (Eifelkreis Bitburg-Prüm). Schade, Frau Merkel.

 
 

04.06.2010 in Energie und Umwelt

Abbau der Solarförderung vorerst gestoppt

 

Die von der schwarz-gelben Bundesregierung zum 1. Juli geplante Kürzung der Solar-Förderung wurde am 4. Juni 2010 im Bundesrat vorerst gestoppt. Die Bundesrats-Mehrheit hat beschlossen, den Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern einzuschalten. Ziel ist es, den Abbau der staatlichen Förderung auf 10 Prozent begrenzen. Es ist jetzt sehr wahrscheinlich, dass Bundes-Umweltminister Röttgen nun – wie schon lange abzusehen war - Kompromisse machen und den Gesetzentwurf ändern muss.

 
 

03.06.2010 in Energie und Umwelt

Solarförderung erhalten

 

Rheinland-Pfalz will mit anderen Ländern die von der schwarz-gelben Bundestegierung zum 1. Juli geplante Kürzung der Solar-Förderung nachhaltig verändern. Der Bundestag hatte Anfang Mai beschlossen, die Vergütungssätze für Solarstrom abzusenken. Am Freitag, 4 Juni 2010 soll im Bundesrat der Vermittlungsausschuss anrufen werden, um einen deutlich moderateren Abbau der staatlichen Förderung zu erreichen. Zumindest wurde dies vom Finanzausschuss und vom Wirtschaftsausschuss des Bundesrates empfohlen.

 
 

13.05.2010 in Energie und Umwelt

"Danke, Frau Merkel!"

 

Solarstromanlagen werden nicht gebaut Aufgrund der künftig entfallenden Subventionen lassen sich geplante Photovoltaikanlagen nicht mehr realisieren. Betroffen sind auch fünf Anlagen im Donnersbergkreis, und zwar bei Niedermoschel als größte Anlage mit weiteren Anlagen in Schiersfeld, Obermoschel, Münchweiler und Wartenberg-Rohrbach – zusammen über 90 Hektar oder ca. 130 Fußballplätze. Der SPD-Verband Wörrstadt sagt: „Danke, Frau Merkel! Dank auch an Herr Westerwelle.“ Die geplanten Anlagen werden nicht gebaut, obwohl alle Genehmigungen bereits vorlagen. Natürlich sind für diese Planungen Kosten entstanden, die nun erst einmal in den Wind geschrieben werden können. Deshalb sagt der SPD-Verband Wörrstadt auch: „Danke, Frau Klöckner für Ihren verbraucherfreundlichen Einsatz!“ Für die Nutzung von Ackerflächen für Solarenergie werden ab Juli 2010 keine Subventionen mehr gewährt. Deshalb hat das in Wörrstadt ansässige Solarenergie-Unternehmen Juwi die im Donnersbergkreis geplanten Projekte erst einmal stoppen müssen. Erst wenn sich die Anlagen durch moderne Solartechnik - unter Umständen aus China – kostengünstiger herstellen lassen, lohne sich deren Bau wieder. Auch dafür sagt der SPD-Verband Wörrstadt: „Danke, Herr Conrad für Ihren großen, unüberhörbaren Einsatz im Interesse Wörrstadts und seiner Unternehmen!“ (13. Mai 2010)

 
 

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